CH/Studie: Moskau die teuerste Stadt für Mitarbeiter im Ausland
Zürich (AWP/sda) - Moskau ist weiterhin die teuerste Stadt für Geschäftsleute im Ausland. In der jährlich durchgeführten Studie des Beratungsunternehmens Mercer liegt die russische Hauptstadt zum dritten Mal in Folge vorn.
Auf den weiteren Plätzen folgen Tokio und London. Auch Oslo ist für ins Ausland entsandte Mitarbeiter ein teures Pflaster. In der am Donnerstag veröffentlichten Mercer-Studie machte die norwegische Hauptstadt einen Sprung von Platz zehn auf vier.
Auch Genf und Zürich sind für die so genannten Expatriates unter den zehn weltweit teuersten Städten: Genf liegt neu auf Platz sieben statt acht, Zürich bleibt auf Rang neun.
Die Veränderungen in der Rangliste seien auf die Entwicklung der lokalen Währungen und des schwachen Dollar zurückzuführen, heisst es in der Studie. "Hinzu kommen die in einigen Großstädten enorm gestiegenen Preise für Mieten und Wohneigentum", wird der Mercer-Experte Dirk Ewert in der Mitteilung zitiert.
Die niedrigsten Lebenshaltungskosten in Europa gibt es in der bulgarischen Hautstadt Sofia (weltweit Rang 97). Die günstigste Stadt überhaupt für entsandte Mitarbeitende ist Asuncion in Paraguay.
Mercer hat die Lebenshaltungskosten in 143 Großstädten verglichen. Für die Studie haben die Experten die Preise von über 200 Produkten und Dienstleistungen wie Mieten, öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel und Freizeitsangebote verglichen.
Quelle: Swissinfo - Bern, Schweiz - am 24.07.2008
