Paraguay

Experten raten zur Gelbfieber-Impfung in Südamerika

Aktuelle Situation Gelbfieber in Südamerika, inklusive Paraguay

In weiten Teilen Südamerikas besteht zur Zeit ein erhöhtes Risiko, durch Mückenstich mit dem Erreger des Gelbfiebers infiziert zu werden. Besonders betroffen sind unter anderem Regionen im Landesinneren von Brasilien, aber auch die Nachbarstaaten Paraguay, Bolivien, Peru und der Norden Argentiniens.

Darüber hinaus ist der Virus auch in Ecuador, Kolumbien Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch Guayana verbreitet. Allein in Brasilien starben in den vergangenen Wochen mindestens 21 Menschen an Gelbfieber. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) empfiehlt allen, die eine Reise in diese Länder planen, sich umfassend von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten und mindestens zehn Tage vor der Abreise impfen zu lassen.

"Gegen Gelbfieberviren gibt es keine medizinisch wirksame Therapie", erläutert Privatdozent Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. "Gesundheitsvorsorge, insbesondere die Impfung und die Information über die Möglichkeiten, eine Ansteckung zu vermeiden, ist daher besonders wichtig".

Darüber hinaus ist bei Reisen nach Südamerika unter Umständen der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Reise durch mehrere Länder führt, von denen mindestens in einem der Erreger verbreitet ist.

Quelle: Sunshine News - Siegburg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland - am 12.04.2008

Zusatzinformationen Gelbfieber

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