Paraguay

Polizeibehörde

Lateinamerika- und Karibikstaaten gründen Polizeibehörde

Ameripol soll gemeinsamen Kampf gegen Drogenhandel und andere Verbrechen unterstützen.

Bogota - Rund 20 Staaten Lateinamerikas und der Karibik haben sich im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel zusammengeschlossen und eine gemeinsame Polizeibehörde mit dem Namen Ameripol geschaffen. Bei einem Treffen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota wurde das Statut der neuen Institution beschlossen, wie die kolumbianischen Behörden mitteilten.

In den kommenden zwei Jahren übernimmt Chile den Vorsitz von Ameripol. Vereinbart wurden eine schnelle technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Prävention und zur Bekämpfung von Kriminalität. Neben dem Drogenhandel will Ameripol auch den Terrorismus, Menschenhandel, Waffenschmuggel, Geldwäsche, Geldfälschung sowie Internet-Kriminalität bekämpfen.

Zu den Unterzeichnerstaaten gehören Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Mexiko, Paraguay, Uruguay, Peru und die Dominikanische Republik. Die USA und Kanada wollen die Organisation in der Anfangszeit logistisch unterstützen. (APA)

Quelle: derStandard.at - Wien, Österreich am 15.11.2007

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